Frühjahrsputz mit Kraut und Wurzeln

Wenn die ersten Sonnenstrahlen mit voller Kraft auf die Erde treffen und die Knospen der Bäume und Sträucher sich zu Blätter und Blüten entfalten, ist es Zeit für den Frühjahrsputz.

Die meisten von uns denken unmittelbar an Fenster, Vorhänge und Kästen. Doch das was uns allen am nächsten ist – unser Körper – wird dabei oft vergessen. Dabei ist er der wichtigste an unserer Seite, ist er es doch, der uns ein Leben lang begleitet.

Frühlingpflanzen wie Bärlauch, Löwenzahn, Birke, Brennnessel, Giersch, Gundermann, Ehrenpreis, Vogelmiere und viele  mehr, können unseren Körper bei seiner Aufgabe unterstützen.

Allen voran der Löwenzahn (Taraxacum off.), von dem Kraut und Wurzel Verwendung finden. Diese als Unkraut in Verruf geratene Pflanze wird zur Anregung der Leberfunktion, bei Störungen des Gallenflusses, bei Verstopfungen und Blähungen, Verdauungskopfschmerzen, und im Rahmen einer Frühlingskur zur „Reinigung“ und „Entgiftung“ wegen der harntreibenden und lymphentlastenden Wirkung eingesetzt.

Die Brennnessel (Urtica Urens), ein in Gärten ungeliebtes Kraut, wirkt entwässernd und entzündungshemmend. Triebe und Blätter werden in der Wildkräuterküche als Spinat oder als Smoothie genossen. Das Ernten ist  allerdings mühsam, denn die Brennhaare bohren sich wie Injektionsnadeln in die Haut und entleeren dort ihr Sekret – es kommt zu Juckreiz und Blasenbildung. Dieser Effekt soll jedoch der Stärkung des Immunsystems dienen. Das „Nesseln“ mit Brennnesselbüschen galt  in früherer Zeit als kräftigend. Brennnessel wird wegen ihrer nierenreinigenden Wirkung und als Adjuvans bei Beschwerden des rheumatischen Formenkreises (Rheuma, Gicht) verwendet.

Das Gemmomazerat der Birke (Betula pendula) wird zur „Blutreinigung“ und zur Harmonisierung des Immunsystems, sowie als allergieminderndes Mittel und zur Kräftigung bei Müdigkeit und Schwäche  eingesetzt. Es wirkt stoffwechselanregend, entsäuernd und entgiftend, indem es die Harnmenge erhöht. Birke ist dienlich zur Durchspülung der Harnwege bei bakteriellen und entzündlichen Erkrankungen, bei Nierengrieß und zur unterstützenden Behandlung bei rheumatischen Beschwerden. Birkenblättertee kann, da er die Niere nicht reizt, auch über längere Zeit unbedenklich getrunken werden.

In Form des Glycerinmazerat ist Birke kein Problem für Birkenallergiker, da keine Pollen enthalten sind!

Das Gemmomazerat der Edel- oder Esskastanie (Castanea sativa) wird aus den Blattknospen gewonnen und gilt als Lymphreinigungsmittel. Der zu den Buchengewächsen gehörende „Brotbaum“ ist ursprünglich in Südosteuropa beheimatet. Bekannt ist er wegen seiner Früchte – ein herbstlicher Hochgenuss. Das Mazerat verbessert den Lymphfluss und die Zusammensetzung der Lymphe, wirkt Lymphstauungen entgegen, wirkt allgemein entgiftend und klärt die Haut.

Zinnkraut oder Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense) ist die  Silicium reichste heimische Pflanze – oberirdische Triebe enthalten bis zu 12 % Kieselsäure. Dadurch erklärt sich der festigende und strukturaufbauende Effekt auf das Bindegewebe. Als Heilpflanze bereits seit der Antike bekannt, wird Zinnkraut zur Durchspülungstherapie bei Blasen- und Nierenbeckenentzündungen, als harntreibendes Mittel, bei Nierengrieß, bei Ödemen und zur Anregung des Stoffwechsels  verwendet. 

Mit diesem Quintett in Tropfenform ist das SAUBER machen ein Leichtes.

Ausreichend Flüssigkeit, diverse Kräutertees zur Entschlackung, Basenbäder, Schüßlersalzkuren, Spaziergänge an der frischen Luft und das Saunieren tun ihr Übriges.

Sorgen wir dafür, dass es unserem Körper gut geht!          

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