Endlich Durchschlafen

Ausreichender Schlaf ist essenziell für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Im Schlaf wird unser Immunsystem gestärkt, Zellen werden erneuert, der Körper regeneriert.

WIE SIE GESUNDEN SCHLAF FÖRDERN

Egal, ob Lang- oder Kurzschläfer. Sieben Stunden erholsamer Schlaf pro Nacht sollten es sein. Denn zu wenig Schlaf beeinträchtigt die Gehirnfunktionen. So lassen bei Schlafmangel Konzentration und Merkleistung nach, langfristig können auch Demenz und Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigst werden.
Stress und die sich drehende Denkspirale machen uns das Einschlafen oft schwer. Doch bevor man zu Schlaftabletten greift, gibt es sinnvollere Maßnahmen, um gesunden Schlaf zu fördern.

Die Schlafstätte: Ein gut gelüftetes, kühles und dunkles Schlafzimmer fördert Ihren Schlaf. 16 bis 19 Grad Celsius sind ideal für die Nacht. Bei kalten Füßen helfen wohlig warme Socken. Elektronische Geräte im Schlafzimmer wirken sich ungünstig auf die Nachtruhe aus. Deshalb eine Stunde vor dem Einschlafen Fernseher, Laptop, Smartphone, etc. ausschalten.

Ritual vor dem Zubettgehen: Lenken Sie sich positiv ab. Holen Sie sich ruhige, angenehme Bilder vors innere Auge – eine Blumenwiese, Meeresrauschen, ein sanft schlummerndes Kind – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Steht nächsten Tag ein früher Termin an, dem Sie entgegenfiebern, dann hilft Entspannung mit Yoga oder autogenem Training.

Die letzte Mahlzeit: Idealerweise drei bis vier Stunden vor dem Schlafen sollten Sie nichts mehr essen. Ein voller Magen ist mit Verdauung beschäftigt und der ruhige, tiefe Schlaf ist dahin. Streichen Sie auch Kaffee, Schwarztee, Cola und Alkohol am Abend, da Koffein wach hält und Alkohol uns in der Nacht weckt, wenn er abgebaut wird. Tees mit schlaffördernden Kräutern, wie Melisse oder Baldrian, hingegen sind gut für eine erholsame Nacht.

Sportler schlafen besser: Der Körper braucht Bewegung. Ein Abendspaziergang und regelmäßiger, moderater Sport helfen gegen nächtliche Unruhe. Bewegung erhöht unsere Körpertemperatur und schaltet auf den Aktiv-Modus. Deshalb sollte das Fitnessprogramm bis zwei Stunden vor dem Zu-Bett-Gehen abgeschlossen sein. Danach fällt die Temperatur tiefer als zuvor und dies signalisiert dem Körper Schlaf. Zudem wird durch Sport die Einschlafzeit verkürzt – wir fallen müder und zufriedener ins Bett.

Regelmäßige Schlafenszeit: Am Wochenende ausschlafen ist wohltuend. Aber Studien haben gezeigt, wenn wir jeden Tag zur gleichen Zeit einschlafen und auch aufstehen, leiden wir weniger an Schlafstörungen. Denn unsere innere Uhr ist darauf eingestellt und unser Körper daher zur richtigen Zeit müde.

SANFTE MEDIZIN HILFT

Manchmal kann es für einen besseren Schlaf sinnvoll sein, sanfte Naturmittel einzusetzen. Baldrian, Melisse, Passionsblume, Hopfen wirken beruhigend und ausgleichend auf unser Nervensystem und fördern so die Schlafqualität.

Aber auch bestimmte Lebensmittel können – sofern diese nicht zu knapp vor dem Zu-Bett-Gehen gegessen werden – erholsamen Schlaf fördern. Das Magnesium in Hülsenfrüchten entspannt die Muskeln. Der zusätzlich hohe Kalziumgehalt wirkt auch gegen Ängste. Süßkartoffeln oder Brokkoli liefern reichlich Kalium. Dieser Mineralstoff trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks bei. Und die Aminosäure Tryptophan ist an der Serotoninbildung beteiligt. Dieses Glückshormon brauchen wir wiederum, um das Schlafhormon Melatonin zu produzieren. Es steckt beispielsweise in Eiern, Kakao und in Naturreis.

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